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Zurzeit bereiten wir eine Gesundheitsmesse vor.

Sonderbereich Adolf Hitler

Die Ausstellungsstücke stehen uns leihweise zur Verfügung.

Sonderbereich innerhalb der Rechtsmedizin / Forensik:

 

Adolf Hitler

 

Vom Führerbunker zu Art of Bodies

 

 

 

Bevor Adolf Hitler, eingeschlossen von den russischen Truppen, mit seiner Frau Eva Braun Selbstmord beging, hat er die Anweisung gegeben, die Körper zu verbrennen und die Reste im Garten der Reichskanzlei zu begraben.

 

Die Russen kamen, sahen, siegten und gruben. Zweifelsfrei haben überlebende Soldaten den Russen die genaue Stelle gezeigt, sodass man davon ausgehen kann, dass es sich hierbei um Adolf Hitler und Eva Braun handelte. Die Schädel wurden später mit den vorliegenden Zahnarztunterlagen verglichen.

 

Nach einer langen Irrfahrt mit mehreren Stationen (immer auf Terrain der 3. Stoßarmee) wurden schließlich die Überreste von Hitler, Braun, Göbbels, seiner Frau Magda und der Kinder auf dem ehemaligen Militärgelände in Magdeburg bestattet. Am 13. März 1970 richtete der damalige KGB-Chef Juri Andropov an den Generalsekretär des ZK der KPdSU Leonid Breschnew einen Brief mit dem Zusatz "Besonders Wichtig". Die Brisanz dieses Schreibens lässt sich nur erahnen, da die wichtigsten Sätze nicht per Maschine, sondern per Hand eingefügt wurden.

 

Der Inhalt dieses Schreibens hatte folgenden Tenor: auf dem Territorium des sowjetischen Kasernengeländes (im Hof der Westendstrasse 36) wurden unter Aufsicht des KGB im Feb. 1946 bei der 3. Stoßarmee der Gruppe Sowjetischer Streitkräfte in Deutschland (GSOVG) 10 Leichen begraben. Hierbei handelte es sich um die Überreste von Adolf Hitler, Eva Braun, Joseph Göbbels, Magda Göbbels und die Göbbels Kinder. Da das Garnisons-städtchen Magdeburg an die DDR Führung übergeben werden sollte, könnten bei möglichen Erd- oder Bauarbeiten auf dem Gelände die Gräber entdeckt werden und zu unangenehmen Verwicklungen führen. Andropov schlug vor, die Leichen auszugraben und zu verbrennen. Leonid Breschnew hat dieses am 16. März schließlich angeordnet und so kam es zu der Tat.

 

Da es sehr schwer war, diesen Vorgang in der kleinen Garnison geheim zu halten, entschied man sich zu einem Trick. An der Stelle des Grabes wurde ein Zelt aufgebaut, um angeblich Gasmasken zu schwefeln. Da sich aber Major Schirokow und der Chef der Einheit Oberst Kowalenkow zum einen nicht die Hände dreckig machen wollten und es sicherlich aufgefallen wäre, wenn hochrangige Offiziere hier herumbuddeln und zum anderen sicherlich keine "niedrigen Arbeiten" wie das Schwefeln von Gasmasken verrichten würden, wurden zwei Soldaten damit beauftragt, die Leichen am 04. April 1970 auszugraben und in Holzkisten umzulagern.

 

Einer der beiden Soldaten war unser gerade mal 19 Jahre alter "russischer Partner". Die goldenen Zähne, die neben den Knochen lagen und besondere Stücke (nach seinen Angaben die Schädel und andere Teile) sollten von ihm in eine gesondert gekennzeichnete Kiste gelegt werden. Bei dieser Gelegenheit konnte er Knochenfragmente des rechten Arms und Teile einer Rippe unbemerkt in seine Tasche stecken.

 

Die restlichen Überreste wurden in mehrere Holzkisten verfrachtet und "angeblich" -laut geschichtlicher Überlieferung- in der Gegend um Schönebeck (bei Magdeburg) verbrand und in das Flüsschen Ehle gestreut. Die gesondert gekennzeichnete Kiste wurde nach Moskau gebracht.

 

Unser "russischer Partner" hat die Knochenfragmente nach seinen Angaben auf dem Dachboden im Haus seiner Eltern bei seinem nächsten Besuch versteckt und war sich über die geschichtliche Bedeutung der Fragmente zum damaligen Zeitpunkt überhaupt nicht bewusst. Erst als jetzt Berichte über den angeblichen Schädel Adolf Hitlers mit dem Loch veröffentlicht wurden und der Schädel wohl von einer Frau war, konnte er die Zusammenhänge der damaligen Ereignisse zuordnen. Nach seinen Erinnerungen muss dieses wohl der Schädel von Magda Göbbels sein.

 

Da die russische Führung angeblich nur noch über die Zähne und etwas Blut auf Stoffresten des Sofas von Adolf Hitler verfügt, scheinen die vorliegenden Knochenfragmente die letzten erhaltenen Bestandteile des Führers zu sein.

Zur Zeit wird versucht, auch einen DNA Vergleich der Knochenfragmente mit dem "russischen" Blut zu erreichen. Dieses dürfte sich aber als schwierig erweisen, da man davon ausgehen kann, dass das russische Staatsarchiv im Fall von Adolf Hitler und der besonderen Umstände sich nicht gerade kooperativ verhält.

 

Das AoB Team hat in der Abteilung: "Vom Tatort zur Rechtsmedizin / Forensik" in der Ausstellung einen gesonderten Bereich "Adolf Hitler" vorbereitet und präsentiert -nach Rücksprache mit dem zuständigen Staatsschutz- die Knochenfragmente z. B. im Rahmen der DNA Analyse und Zugehörigkeitsbesimmungsverfahren der Öffentlichkeit.

 

Der Wert der Knochenfragmente wird auf 10 Millionen Euro taxiert.

 

Laut DNA Vergleich wird i.d.R. die Annahme entweder ausgeschlossen oder zu 99,999% (im Fachjargon: "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" bzw. "praktisch erwiesen") beurteilt.

 

(Nach Angaben unseres "russischen Partners" und geschichtlicher Überlieferungen / by Dirk Piper).