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Krankheitsentstehung

 

 

Übertragung des Ebolavirus

 

Der Erreger kann von erkrankten Menschen (durch Körperflüssigkeiten), von Tieren (einschließlich des regional üblichen „Buschfleischs“) und von kontaminierten Gegenständen auf den Menschen übertragen werden.

 

Grundsätzlich lassen sich diese Infektionswege primär durch Desinfektion von Gegenständen und Verzicht auf „Buschfleisch“, sekundär durch Isolierung der Erkrankten und Schutzkleidung für pflegende Angehörige und medizinisches Personal zuverlässig ausschalten.

Nicht in allen Gegenden sind allerdings hierfür die nötigen Voraussetzungen erfüllt.

 

Faktoren der Pathogenese

 

Im Rahmen der Ebolafieber-Epidemie 2014 in Westafrika wurde auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass eine infizierte Person beispielsweise nach Europa einreist und erst dort erkrankt. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat wichtige Faktoren genannt, die bei der Pathogenese von Bedeutung sind.

 

Das dazu verwendete Flussschema soll dem medizinischen Personal als Hilfestellung dienen, einen begründeten Verdacht auf einen importierten Ebolafieber-Fall schnell zu erkennen.

 

Ähnliche Zusammenfassungen wurden ebenso von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) angewendet.

 

Demnach handelt es sich um einen begründeten Verdachtsfall, wenn

der Patient 

 

Fieber über 38,5 °C hat

 

oder

 

eine erhöhte Temperatur aufweist mit Begleitsymptomen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Hämorrhagien (vergleiche Symptome) und in den 21 Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt mit einer Person hatte, die an Ebolafieber erkrankt, krankheitsverdächtig

 

oder

 

an der Infektion verstorben war, wobei der Kontakt zu der Person ein unterschiedliches Expositionsrisiko aufweisen kann

 

oder

 

beruflich Kontakt mit Ebolaviren, erregerhaltigem Material oder infizierten Tieren hatte, der Kontakt kann im Inland oder Ausland erfolgt sein

 

oder

 

Kontakt zu bestimmten Tieren, die Ebolaviren übertragen können (Flughunde, Fledermäuse, Primaten) oder Kontakt zu deren Ausscheidungen in einem von Ebolafieber-Ausbrüchen betroffenen Gebieten in Afrika,

 

oder

 

Kontakt zu „Bushmeat“ aus diesen Gebieten hatte.